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MBS gehört zu den TOP 100

Prof. Dr. h.c. Wolfgang Gilgen, Vorstand der MBS AG zusammen mit „Top 100“-Mentor Ranga Yogeshwar bei der Preisverleihung in Essen. Bildquelle: KD Busch/compamedia GmbH



Zum 23. Mal werden die TOP 100 ausgezeichnet, die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. Die MBS AG gehört in diesem Jahr zu dieser Innovationselite. Das Sulzbach-Laufener Unternehmen nahm zuvor an einem anspruchsvollen, wissenschaftlichen Auswahlprozess teil. Untersucht wurden das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg. Der Mentor des Innovationswettbewerbs, Ranga Yogeshwar, ehrt den Top-Innovator im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits am 24. Juni in Essen.

Die MBS AG aus Sulzbach-Laufen überzeugte beim Innovationswettbewerb TOP 100 mit ihren zahlreichen Innovationserfolgen rund um Nieder- und Mittelspannungs-Stromwandler. Diese vertreibt das Unternehmen seit seiner Gründung 1977 weltweit. Bekannt wurde MBS unter anderem durch den weltweit ersten Stromwandler mit schraubloser Anschlusstechnik. Heute arbeiten 167 Mitarbeiter daran, für alle Kundenprobleme die passenden Lösungen zu finden. Der stärkste Absatzmarkt ist bislang Europa, aber auch im Mittleren Osten führt der Hersteller den Markt auf dem Niederspannungsgebiet an. In Deutschland hat das Familienunternehmen einen Marktanteil von 80 Prozent. „Hier kennt uns quasi jeder, der mit Energiemanagement zu tun hat“, sagt die Verkaufsleiterin für das Ausland, Ivanka Brockmann.

Bislang koordiniert sie, gemeinsam mit dem MBS-Vorstand, Prof. Dr. h.c. Wolfgang Gilgen, die weltweiten Marketingaktivitäten. Unterstützt werden die Managervon 30 Vertriebspartnern, die in den Regionen rund um den Globus tätig sind. Sie setzen dabei auf den persönlichen Kontakt mit den Kunden. „Unser wichtigstes Marketinginstrument“, wie die Verkaufsleiterin unterstreicht. MBS beliefert 6.000 Kunden in 72 Ländern.

Bei der Suche nach neuen Ideen greifen die Entwickler auf die Technikexpertise von Partneruniversitäten und Fachhochschulen zurück. Außerdem nutzen sie die Synergien, die aus der Zusammenarbeit mit den Tochtergesellschaften entstehen. Das Top-Management selbst wendet ein Drittel seiner Arbeitszeit für die Beschäftigung mit Innovationen auf und bildet sich an 24 Tagen im Jahr weiter.

Über 4.000 Unternehmen interessierten sich in diesem Jahr für eine Teilnahme an TOP 100. 366 von ihnen bewarben sich für die Qualifikationsrunde. Davon kamen 284 in die Finalrunde. 238 schafften schließlich den Sprung in die TOP 100 (maximal 100 in jeder der drei Größenklassen). Bewertet wurden die Unternehmen wieder von Prof. Dr. Nikolaus Franke und seinem Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie fragten über 100 Parameter in fünf Bewertungskategorien ab: „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovative Prozesse und Organisation“, "Innovationsmarketing/Außenorientierung“ und „Innovationserfolg“.

Die TOP 100 zählen in ihren Branchen zu den Schrittmachern. Das belegen die Zahlen der Auswertung: Unter den Unternehmen sind 97 nationale Marktführer und 32 Weltmarktführer. Im Durchschnitt erzielten sie zuletzt 40 Prozent ihres Umsatzes mit Marktneuheiten und Produktverbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten. Ihr Umsatzwachstum lag dabei um 28 Prozentpunkte über dem jeweiligen Branchendurchschnitt. Zusammen meldeten die Mittelständler in den vergangenen drei Jahren 2.292 nationale und internationale Patente an. Diese Innovationskraft zahlt sich auch in Arbeitsplätzen aus: Die TOP 100 planen, in den kommenden drei Jahren rund 9.500 neue Mitarbeiter einzustellen.

Der Mentor von TOP 100, der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar, ist von der Qualität der Unternehmen beeindruckt und hofft auf eine Signalwirkung: „Die Art und Weise, wie die TOP 100 neue Ideen generieren und aus ihnen wegweisende Produkte und Dienstleistungen entwickeln, ist im wahrsten Sinne des Wortes bemerkenswert. Ich freue mich deshalb, dass die Auszeichnung diese Qualitäten sichtbar macht. Hoffentlich ermuntert ihr Erfolg andere Unternehmen, es ihnen gleichzutun. Denn diese Innovationskultur wird in Zukunft für alle Unternehmen immer bedeutender.“


Zum Portrait der MBS AG auf www.top100.de

Urkunde zur Auszeichnung als TOP-Innovator 2016